Stressfreies Fahren.
Neue Sicherheitssysteme.
Neue Sicherheitssysteme.
»Stressfreies Fahren auf langen Strecken klappt umso besser, je mehr das Auto den Fahrer entlastet«.
Stressbedingte Unfälle zu vermeiden und die Konditionssicherheit zu verbessern, ist eine der Hauptstoßrichtungen der Sicherheitsforschung des Stuttgarter Automobilherstellers Mercedes-Benz. Beispiel ist die Warneinrichtung gegen Müdigkeit am Steuer, die Mercedes-Benz unter dem Namen ATTENTION ASSIST serienmäßig bei allen Fahrzeugen der E- und S-Klasse liefert (Ausnahme: S-Klasse HYBRID). Schon in naher Zukunft werden weitere Modellreihen mit dem ATTENTION ASSIST ausgestattet.
Das System erkennt an 70 Parametern, etwa an ungewöhnlichen Lenkbewegungen, wenn Fahrer vom gefährlichen Sekundenschlaf bedroht seien. Das System warnt dann durch optische und akustische Signale und fordert zu einer Pause auf.
Müdigkeit verursacht in Deutschland aktuell 25 Prozent aller Unfälle mit Todesfolge im Autoverkehr.
Rund fünf Milliarden Euro Sachschaden entsteht durch übermüdete Fahrer jährlich hierzulande. Dies ist das Ergebnis von wissenschaftlichen Studien. Folgten andere Unternehmen dem Beispiel von Mercedes, so wäre eine weitere signifikante Senkung der Verkehrsopferzahlen zu erwarten.
Nach der Einführung neuer Sicherheitssysteme gibt es deutliche Rückgänge in Unfallhäufigkeit und –schwere bei den damit ausgerüsteten Fahrzeugen. Die Anstrengungen der Automobilindustrie zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wirken sich, neben der verbesserten Verkehrsinfrastruktur, sehr positiv aus. Nach Zahlen des Statischen Bundesamtes (Destatis) geht die Zahl der Opfer des Straßenverkehrs seit 1970 kontinuierlich zurück. Mit 4.154 Personen gab es im Jahr 2009 so wenig Verkehrstote wie noch nie seit 1950 auf deutschen Straßen. Der Höchststand wurde 1970 mit 21.332 Verkehrstoten erreicht. Seitdem ist die Zahl der Getöteten im Straßenverkehr um 80 Prozent gesunken.








